Rezept: Die beste Vinaigrette

Diese Sauce ist ein Glücksfall für Deinen Salat. Und für Dich.

Die klassische Vinaigrette hat ihren Namen vom französischen Wort für Essig: Vinaigre. In meiner Variante kommt Essig nur als Bestandteil von Tafelsenf vor. Die Säure erhält sie vor allem vom Zitronensaft.

Zutaten für etwa 400 ml:

  • 1 bis 1,5  Zwiebeln
  • 1 Tasse Oliven- oder Rapsöl (ca. 250 ml)
  • 1 guter EL Senf
  • Saft einer Zitrone
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 – 2 TL Zucker (alternativ Honig oder Agaven-Dicksaft)
  • Etwas Wasser (etwa ein Viertel der Gesamtmenge)

 

So geht´s:

Die Zwiebel möglichst fein hacken. Alle Zutaten miteinander kräftig verrühren oder schütteln.

In den Kühlschrank stellen und bei Gelegenheit nochmal schütteln.

 

Ein Tipp: Falls Du keine Zwiebelstückchen möchtest: Zwiebel durch eine Knoblauchpresse drücken.

 

Vinaigrette wird meist zu gemischtem Salat serviert. Sie passt aber auch zu gedünstetem Fisch, gekochtem Gemüse und Fleisch.

Diesen leckeren Salat-Zauber kannst Du mindestens eine Woche im Kühlschrank aufbewahren. Bereite Dir ruhig eine ordentliche Menge auf Vorrat zu, dann hast Du immer schnell einen leckeren Salat auf dem Teller. Eigentlich wird die Vinaigrette sogar immer besser, je länger sie durchzieht.

Rezept Salat aus Spinat und grünem Spargel

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Kommentare

Rapsöl gehört nur in Maschinen! E gibt so viele, bessere Öle. Weizenkeimöl, geröstete Arganöl, Hanf, Walnuss, Haselnuss usw

Liebe Annette, vielen Dank für Deinen Kommentar.
Rapsöl hat eine ernährungsphysiologisch optimale Zusammensetzung an Fettsäuren (Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3) und einen hohen Gehalt an Tocopherolen (eine Vitamin-E-Form).
Lange wurde es unterschätzt – vielleicht, weil es so preiswert ist. Bei der älteren Generation hat es oft noch einen schlechten Ruf, weil es früher in der Tat in schlechter Qualität als Schmierstoff verwendet wurde. Inzwischen sind die Vorteile von Rapsöl in der Ernährungswissenschaft anerkannt.
Hanf-, Walnuss- und Haselnussöl haben ebenfalls eine vorteilhafte Zusammensetzung. Für eine Vinaigrette verwende ich sie wegen ihres starken Aromas aber nicht gern. Rapsöl dagegen ist relativ geschmacksneutral.
Geröstetes Arganöl hat leider ein sehr ungünstiges Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3. Interessant beim Arganöl sind aber die vorteilhafte Zusammensetzung der Phytosterine (Bestandteile der Pflanzenzellwände, u. a. günstiger Einfluss auf Cholesterinspiegel) und natürlich der Geschmack.
Wenn Du mehr über Öle lesen möchtest, dann schau doch mal in meinen Artikel „Gute Öle, schlechte Öle“