Ja, ich grill

 

 

Ist Grillen ein ungesundes Vergnügen? Oder kann man auch gesund grillen?
Ich liebe es, zu grillen und will mir den Spaß nicht nehmen lassen. Es gibt aus Ernährungssicht schonendere Arten, Fleisch und andere Lebensmittel zu garen.

Aber  Grillen macht eben Spaß. Das ist ja meist auch ein gesellschaftliches Ereignis – Das ist gut für die Seele. Und das ist ja schon mal nicht so unerheblich, wie ich finde.
Außerdem ist Grillen eine fettarme Zubereitungsart. Es sei denn, man grillt Lebensmittel, die selbst sehr viel Fett mitbringen (Käse, Nackensteak, Würstchen).

Und zuletzt wird ja über´s Jahr gesehen gar nicht so oft gegrillt. Die Menge und die Häufigkeit machen´s. Die paar Grillabende im Jahr sollten wir genießen.

Leider entstehen aber beim Grillen doch einige Substanzen, die als gesundheitsschädlich gelten. Rauch, der entsteht, wenn Fett und Fleischsaft auf Grillkohle tropft, enthält krebserregende Stoffe. In der lecker braun gebrutzelten Kruste auf dem gegrillen Fleisch oder Fisch entstehen ebenfalls Stoffe, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Und dann war doch noch was mit dem Aluminium in Grillschalen und in Folien…

Es gibt einiges, was man beachten kann (nicht muss), um beim Grillen mehr Genuss als schlechtes Gewissen zu haben.
Tipps dazu findest Du weiter unten.

Jetzt gibt es erstmal ein paar Rezepte:

Eingelegte Champignons

 

 

 

 

 

Hähnchenspieße vietnamesisch

Salat-Rezepte

 

 

 

 

 

Schafskäse-Zucchini-Spieße

 

 

 

 

 

 

Tipps für gesünderes Grillen

Art des Grills
Die gesündeste Variante ist der Elektrogrill. Viele finden aber, dass das nicht „richtiges“ Grillen ist.
Beim Kohlegrill entstehen durch schwer zu regulierende Hitzeentwicklung noch am ehesten gesundheitsschädliche Stoffe.
Wir selbst verwenden einen Gasgrill. Der ist gut zu regulieren und das Grillgut lässt sich gleichmäßig garen. Außerdem ist es billiger und sauberer.

Kein harziges Holz oder Papier
Verbrennt man diese im Grill, entstehen besonders viele schädliche Stoffe

Auf Glut warten und dann möglichst nichts in die Glut tropfen lassen
So werden weniger krebserregende Stoffe gebildet. Da hilft eine Aluschale, die die Flüssikeit größtenteils abfängt.

Alufolie ja oder nein?
Alles, was salz- oder säurehaltig ist, solle man von Alufolie fernhalten, weil Aluminiumteilchen gelöst werden und in die Lebensmittel übergehen können.
Eine Aluschale für fettiges oder mariniertes Fleisch zu verwenden, ist allerdings sinnvoll.

Auf gepökeltes verzichten
Gepökeltes und Geräuchertes bildet schädliche Nitrosamine auf dem Grill

Mageres Fleisch verwenden
Gut: Hühnerbrust, Rinderfilet, Fisch.
Achtung bei Fisch: Er zerfällt ziemlich sicher auf dem Grill. Da hilft ein Wenderost, in dem sich der Fisch einklemmen lässt.
Mageres Fleisch (Hühnchen, Pute, Schwein) und Shrimps nicht zu lange grillen. Scharf angrillen, dann indirekt (also nicht direkt über der heißesten Stelle) garen.

Brinen
Durch „Brinen“ bleibt mageres Fleisch saftig.
Beim Brinen legt man das Fleisch einige Stunden (ca. 2 Stunden pro Kilo) in eine Lake, die dafür sorgt, dass das magere Fleisch nach dem Grillen noch saftig und würzig ist.
Die Grundmischung für eine Brine (für 1 Kilo Fleisch) ist:
1 Liter Wasser
250 g Salz
250 g Zucker
Mit Zwiebeln, Orangensaft, Ingwer und vielem, was Deine Fantsie noch so hergibt, lässt sich noch mehr Geschmack ins Fleisch bringen.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben

Kommentare

Bisher gibt es noch keine Kommentare. Sei der Erste!