Pflanzliche Proteinquellen

Eiweiße sind das Baumaterial für alle unsere Zellen. Ohne sie läuft nichts.
Sie machen lange satt und gelten als „Schlankmacher-Nährstoff“.

Tierische Eiweißquellen können vom Menschen besser verwertet und auch verdaut werden als pflanzliche. Außerdem ist es für Verzehrer tierischer Lebensmittel leichter, die essentiellen Aminosäuren zuzuführen – also die Aminosäuren, die wir unbedingt über die Nahrung aufnehmen müssen (mehr dazu weiter unten).

Aber es ist möglich, dies auch mit rein pflanzlicher Ernährung zu erreichen.

Zum Beispiel mit einer Kombination aus Bohnen und Mais oder Nüssen und Getreide.

Die Aminosäuren aus Getreide und Hülsenfrüchte ergänzen sich grundsätzlich gut.

Aber es gibt einige pflanzliche Lebensmittel, die das vollständige Spektrum an notwendigen Aminosäuren liefern…

Vollständige pflanzliche Eiweißquellen:

Alge „Spirulina“ (meist als Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform)
Quinoa
Buchweizen
Hanfsamen
Amaranth
Chiasamen

 

Pflanzliche Lebensmittel mit hohem Gesamtgehalt an Eiweiß:

Hanfsamen
Sojabohnen
Erdnüsse
Kürbiskerne
Linsen
Chia Samen
Mandeln
Quinoa
Haferflocken
Tofu

Wie ist das mit den Aminosäuren?

Eiweiße bestehen aus verschiedenen Aminosäuren – Jede einzelne wird gebraucht.

Eiweiße – also Proteine – bestehen aus verschiedenen Aminosäuren. Der Körper zerlegt (im Magen-Darm-Trakt) die Eiweiße in die einzelnen Aminosäuren, um aus ihnen wiederum die Körpereiweiße zu bauen, die er grad benötigt.
20 unterschiedliche Aminosäuren braucht der Körper, um die unterschiedlichen Proteine – also das Baumaterial – herzustellen.
Die meisten Aminosäuren kann der menschliche Körper selbst herstellen.

8 Aminosäuren sind jedoch essentiell. Das bedeutet, Du musst sie mit der Nahrung aufnehmen.
Fehlt nur eine der Aminosäuren, so kann der Körper kein Körpereiweiß aufbauen. Einfach möglichst viel Eiweiß zu futtern ist also nicht sinnvoll.
Vollständige Eiweißquellen hingegen liefern einen prima Baustoff – Sie haben eine sogenannte hohe „Biologische Wertigkeit“.

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